Freitag, 7. Juni 2013

Fish Hoek, Chapman's Peak drive, Hout Bay - 12.01.


Radtour durch die Winelands - 13.01.








Kistenbosch Summer Concert, Jimmy Dludlu - 20.01.




Wandern in den Cederberg Mountains, 25.01. - 27.01.

Roadtrip mit Bert: Teil 1 - Windhoek, Swakopmund und Etosha


Am 16. April ging es dann mit dem Flieger und Air Namibia von CT nach Windhoek. Auto war verkauft, Wohnung abgegeben und los gings. Pünktlich auf die Minute hat uns Bert mit dem neuen Mietauto am Flughafen abgeholt und auf gings in Backpackers. Nach ein paar Bier gings ab ins Bett und morgens auf den Weg nach Swakopmund. Ein nettes Örtchen am Meer und de Wüste in Namibia. Wir waren gespannt.


Nach einer angenehmen Fahrt durch die Weite Namibias sind wir in dem etwas verschlafenen Örtchen, Swakopmund, angekommen. Nach einer etwas längeren Suche nach einer passenden und bezahlbaren Unterkunft für uns drei, ist es dann ein dreier Zimmer bei einer netten älteren Dame geworden.












Pünktlich zum Samstag Abend haben wir im deutschen Fußball Club, dem FC Swakopmund, den glorriechen Sieg des VfB gegen Freiburg angeschaut. Im deutschen Fernsehen, mit belegten Brötchen und Namibianern die Deutsch gesprochen haben. Sogar Mettbrötchen hats da in den Kaffees! :)


SANDBOARDEN IN DEN DÜNEN SWAKOPS





Der Weg nach oben war beschwerlich, aber er hat sich jedesmal gelohnt. Am Ende waren alle platt und wurden mit Soft Drinks und Sandwiches versorgt.




















Der zweite Ausflug den wir in Swakop getätigt haben, ging in die Mondlanschaft. 10 Min. ausserhalb von Swakop. Unser Guide, ein älterer Herr hat uns geduldig und mit voller Hingabe alles über die Pflanzen und Tierwelt in der Wüstenlanschaft erzählt. Er hat uns gezeigt welche Pflanzen die Buschmänner zum Jagen, Überleben und Waschen benutzt haben. Laut Auskunft unseres Guides durften wir uns glücklich schätzen, einen blühenden Hottentotten Poppo zu sehen! Das gibt es wohl nur alles 6 Jahre!







Pflanze spendet Wasser und dient dem Überleben in der Wüste




Und das ist der blühende Hottentotten Poppo !!!

In Afrikaans heißen die Lithops Kuhhüfchen (beeskloutjies).

Der Botaniker und Künstler William John Burchell notierte 1811, dass sich der "seltsam fremdartige Kieselstein", den er entdeckt hatte, als eine Pflanze entpuppte. Sie bevorzugen trockene oder halbtrockene Gegenden mit weniger als 100-150 mm Regen im Jahr und Temperaturen, die nicht selten auf 42-45 Grad Celsius steigen. In den Küstengebieten der Namib wird ihr Feuchtigkeitsbedarf vom Nebel gedeckt.








Das schwarze Gestein ist Dolorit und das weiße Granit. Die roten Ränder, die auf den Felsen in der Wüste sind - dass ist Magnesium.





Und hier kommt die älteste Pflanze der WELT! - die Welwitscha. Die größten Exemplare können bis zu 2000 Jahre alt werden. Aufgrund ihres häufigen Vorkommens ist die Welwitschie unter anderem im Wappen Namibias, Wappen der Stadt Swakopmund und Wappen der Region Kunene abgebildet.







Aloe hats da auch ganz viel und die Buschmänner wussten glaub ich noch vor uns Deutschen, dass das gut für die Haut ist;)






Am Abend ging es dann den Sonnenuntergang genießen und in das Restaurant am Steg vorne lecker Essen. Da die Elektrizität ausgefallen ist, war das dann ein Dinner im Kerzenschein.









Ein letztes Mal Grillen am nächsten Tag, alles ins Auto gestoppt und auf ging es in den Etosha Nationalpark - TIERE SCHAUN!









Mit unseren Maskottchen, ging es dann auf in den ETSOHA - Als der Etosha National Park 1907 gegründet wurde, war er mit fast 100.000 km² der größte Nationalpark weltweit. Friedrich Lindequist, der erste Gouverneur der deutschen Zivilverwaltung, erklärte diese riesige Fläche im Norden Namibias einschließlich der Etosha-Pfanne zum Naturschutzgebiet, da durch Berufsjäger der Artenbestand dramatisch reduziert worden war.































Die Salzpfanne im Etosha - Die Legende besagt, dass bei einem Überfall auf die ansässigen Heikum-San wurden alle männlichen Stammesmitglieder getötet, nur die Frauen blieben am Leben. Eine Mutter war über den Tod ihres Sohnes derart untröstlich, dass sie so viel weinte, dass ihre Tränen einen riesigen See bildeten. Über die Zeit verdunstete das Wasser, aber das Salz der Tränen blieb zurück.